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Der Haubarg und seine Geschichte

Der Haubarg „Arlewatthof” wurde 1735 erbaut und gilt als Wahrzeichen des Dorfes Arlewatt.
Die in Eiderstedt weit verbreitete Hausform „Haubarg” wird im nördlichen Teil des Kreises Nordfriesland allein durch den „Arlewatthof” vertreten.

Dieser Haubarg besteht aus einem Vierkant-Gerüst mit sechs Ständern, das den gesamten Dachstuhl trägt und in seiner Mitte, dem „Vierkant”, viel Platz für die Lagerung der Ernte, des „Heubergs”, bot.

200 Meter westlich stand ein Schloss „Dat rode Hus”. Nach dessen Brand wurde mit den übergebliebenen Ziegelsteinen im Klosterformat und Ofenplatten 1735 der Haubarg erbaut. Das Wappen, auch „Kartusche” genannt, der damaligen Besitzerin Herzogin Marie Elisabeth mit den Initialen ME 1664, ist im Giebel über der Haustür eingemauert.
Die Herzogin war Eigentümerin des Gutes und ließ den Hof über einen Verwalter bewirtschaften, wobei die Dorfbewohner Hand- und Spanndienste zu leisten hatten. Sie selbst bewohnte das Schloss vor Husum. Der Haubarg diente damals als Wirtschafts und Wohngebäude des Verwalters.

„Dat rode Hus” diente Theodor Storm als Vorbild für die 1884 entstandene Novelle „Chronik vom Grieshus”.

Das Gut Arlewatt wurde 1772 in 14 gleichwertige Parzellen aufgeteilt und verkauft. Dies war die Geburtsstunde des Dorfes Arlewatt.

 

Wellness Haubarg

Eingangsbereich vor dem Umbau

nach dem Umbau

Ruheraum vor dem Umbau

nach dem Umbau